Musik statt Strasse – Ein Musikprojekt zeigt Romakindern Wege aus der Armut

Bisher gespendet: 250 von 25650 Euro
250 Euro

Bulgarien: Erfolgreich und europaweit einzigartig zeigt das Projekt Musik statt Strasse Romakindern und ihren Familien einen Weg aus der Armut – mit Hilfe von Beats und Beethoven, mit Hilfe der klassischen Musik.





„Ich bin Zigeuner und ich bin stolz darauf“

Gegründet wurde „Musik statt Straße“ von Maria Hauschild und dem Romamusiker Georgi Kalaidjiev, einem der besten Geiger der Welt. Mit dem Begriff Roma kann er nur wenige anfangen. „Ich bin Zigeuner“, sagt er von sich selbst. „Und ich bin stolz darauf. Aber in der Musikwelt ist es nicht wichtig, woher du kommst. Du musst einfach ein guter Musiker sein.“ Kalaidjiev spielte mit dem bekanntesten bulgarischen Kammerensemble, dem „Sofia Chamber Orchestra“ in der Carnegie-Hall New York, der Royal Albert Hall London, dem Opera House Sydney, dem Leipziger Gewandhaus. Er arbeitete zusammen mit Nigel Kennedy und spielte Filmmusiken für Ennio Morricone ein.


Zum ersten Mal in Europa können Roma-Mädchen davon träumen, Geigerin zu werden

Als Maria Hauschild und Georgi Kalaidjiev 2009 das Romaghetto in Kalaidjevs Heimatstadt Sliwen besuchten, schockierte sie die Hoffnungslosigkeit der Kinder dort so sehr, dass sie beschlossen zu helfen. Gemeinsam gründeten sie eine Musikschule, an der heute 30 Kinder klassischen Musikunterricht erhalten. Maria Hauschilds Erfahrung: „Die Kinder verändern sich, wenn sie Klavier, Geige und klassische Gitarre lernen.“ Und Georgi fügt hinzu:“Die Begegnung mit Mozart, Bach und Beethoven verändert auch die Eltern.“ Mit Unterstützung von hervorragenden Musikpädagogen, alle selbst Musiker im Sliwener Sinfonieorchester, haben bereits sechs Schüler des Projektes die Aufnahmeprüfungen an den besten Musikgymnasien des Landes bestanden. Europaweit können hier zum ersten Mal auch Romamädchen davon träumen, Geigerin zu werden.


Spenden Sie! Damit eine Bibliotheksruine zum Probenort für arme Roma Kinder werden kann

„Doch noch immer müssen die Schüler in einer umgebauten Garage proben“, sorgt sich Maria Hauschild. Der Grund: weder die Stadt noch die Regierung Bulgariens unterstützen das Projekt. Zusammen mit Georgi Kalaidjiev träumt sie davon, eine alte, verfallene Bibliothek im Viertel zu rekonstruieren. Hier sollen moderne Probenräume entstehen. Auch soll es eine kleine Bühne für Veranstaltungen geben. „Dann hätte endlich auch das kleine Jugendorchester des Projektes einen vernünftigen Ort, um zu proben“, sagt Maria. „Und dem Viertel würde zugleich ein Bildungs- und Kulturzentrum geschenkt“, fügt Georgi hinzu. Hilfe ist dringend notwendig! Gebraucht werden dafür noch rund 26 000 Euro. Jede Unterstützung hilft!

 
 

Für die Realisierung des Projekts werden noch folgende Spenden benötigt:

  • 25.650 Euro für den Umbau einer verfallenen Bibliothek zur Musikschule

  • 4000 Euro Dachsanierung der zu rekonstruierenden Bibliotheksruine

  • 6000 Euro Innensanierung der Bibliotheksruine

  • 1.380 Euro Patenschaften die sechs besten Schüler

  • 1.870 Euro Miete für jetzigen Unterrichtsraum 2018

  • 4000 Euro Kauf und Reparatur von Musikinstrumenten

  • 4400 Euro Honorare Musikpädagogen Jahr 2018