GESUNDHEIT – und die Bigent UG


Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Gesundheit, so die WHO, meint also nicht nur ein Leben ohne Krankheit oder Gebrechen. Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet laut WHO also eines der Grundrechte eines jeden Menschen unabhängig von Rasse, Religion, politischer Weltanschauung, seiner wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.

Gesundheit ist mehr als ein Leben ohne Krankheit


Für Millionen Menschen auf der Welt ist ein solcher Zustand nach wie vor ein Traum, wie diese Aussage einer bulgarische Roma aus der Stadt Sliven zeigt.
„Die Ambulanz will nicht in unsere Gegend fahren. Als bei mir die Wehen einsetzten, kam der Krankenwagen nur, nachdem ein Gesundheitsmediator eines Hilfsprojektes zum dritten Mal im Krankenhaus angerufen hat. Leider war es da schon zu spät und ich hatte mein Kind auf einer Toilette zur Welt gebracht.“
Die Mehrheit der derzeitigen Regierungen strebt trotz verbaler Bekundungen nicht danach, der Gesundheitsvision der WHO wirklich nahe zu kommen. Das gilt für die Politik in Entwicklungs- und Schwellenländern ebenso wir für viele wohlhabende Industrienationen.

Gesunde Ernährung, sauberes Trinkwasser nicht auf der Prioritätenliste


In hochentwickelten Ländern wie den USA sind Millionen Menschen von den Leistungen des Gesundheitssystems ausgeschlossen. In weiten Teilen Afrikas und des indischen Subkontinents haben Millionen keinerlei Zugang zu ärztlicher Versorgung, sauberem Trinkwasser. In Europa widersetzen sich Nahrungsmittelkonzerne vehement einer klaren Kennzeichnung gesundheitsschädigender Produkte. Großagrarier versuchen das wahre Ausmaß von Bodenverseuchung und Trinkwasserbelastung zu verschleiern.
Allein gelassen von ihren Regierungen, ihren Parlamenten und Lokalpolitikern haben immer mehr Menschen das Gefühl, den globalen Entwicklungen hilflos ausgeliefert zu sein.

Gesund leben wird zur Sache der Bürgergesellschaft


Doch viele werden auch aktiv, wollen in ihrem Umfeld etwas ändern, etwas verbessern, Bewegungen ins Leben rufen, die wiederum Druck auf die Politiker in ihren Ländern ausüben, sich den negativen Tendenzen entgegenzustellen – und so etwas dafür tun, ihre eigene, aber auch die Gesundheitssituation anderer Menschen zu verbessern.
Solchen Menschen, solchen Bewegungen und ihren Modell-Projekten steht die Bigent UG zur Seite, berät und fördert Vorhaben, hilft bei der Spendenaquise, vernetzt mit Experten, führt Freiwillige zusammen.

Im Focus: regionale Gesundheitssysteme für marginalisierte Gruppen

Im Focus haben wir dabei vor allem Minderheiten, die in vielen Ländern nur wenig Aufmerksamkeit, oft aber Ausgrenzungen und auch Diskriminierungen erfahren. Mütter in unterversorgten Regionen Afrikas, Roma in allen Teilen Osteuropas, Familie auf der Flucht….
Neben praktischer Hilfe kann es bei diesen Projekten um vielfältige Hilfe gehen: Etwa für Analphabeten „lesbare“ Gesundheitsratgeber zu entwickeln und Gesundheitstipps zu geben, lokale Gesundheitszentren einzurichten oder Gesundheitsnews über die richtigen Kanäle zu verbreiten. Es geht um Fragen, wie sich Menschen gesund ernähren sollen oder wie die Gesundheitsminister einzelner Länder in Projekte zur Verbesserung des Gesundheitszustands marginalisierter Gruppen eingebunden werden können. Es geht um die Ausbildung von Gesundheitsmediatoren und Aufklärung der Betroffenen über ihre Rechte.
Wir sind daher überzeugt, eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung ist ohne flankierende Bildungsprojekte nicht möglich.